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Erinnerungen festhalten

Die 13 kreativsten Ideen mit denen du dein Familienglück aufbewahrst.

Das wertvollste Geschenk für unsere Kinder

Indem wir unsere Erinnerungen aufbewahren, können wir unseren Kindern auf ganz persönliche Art und Weise zeigen, wie sehr wie sie lieben. Doch während viele unserer Mamas früher noch Fotoalben gestaltet haben, gehen Erinnerungen in unserer schnelllebigen Zeit verloren. Dabei kann Erinnerungen verwahren richtig Spaß machen.

In diesem Artikel stelle ich dir daher vor, wie du Erinnerungsalben gestaltest, Andenken originell verwahrst oder Meilensteine schnell und gleichzeitig kreativ festhältst. Damit du deinen Kindern in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren von deinem heutigen Tag mit ihnen erzählen kannst.

Egal, ob du zu den Fotobegeisterten gehörst, zu den Schreiberlingen oder zu solchen, die Schätze sammeln. Ich habe eine Liste mit den 12 kreativsten zusammengestellt, damit für dich das richtige dabei ist!

  1. Post-it in a bowl
  2. E-Mail for you
  3. Nostalgieflair durch Briefe
  4. Brief- und Erzählbücher
  5. Postkarten aus aller Welt
  6. Verstecke einen Schatz
  7. Ein Soundtrack für dein Kind
  8. Social Media-Archiv
  9. Schwangerschafts- und Babytagebuch
  10. Fotobücher
  11. Die Lebensstory deines Kindes als echtes Buch
  12. Polaroids mit Erinnerungs-Notizen
  13. Bewegte Bilder - ohne Worte

Welche Möglichkeit ist die beste?

1. Post-its in a bowl

Wenn gerade etwas Lustiges passiert, ist nicht immer das Word-Dokument auf dem Laptop offen und die hundertste Memo-Funktion auf dem Handy zu notieren, ist dem Festhalten von Erinnerungen auch nicht wirklich würdig.

Was du dir aber immer in Reichweite legen kannst sind Post-its, Notizblöcke oder hübsche, zurechtgeschnittene Papierstücke, auf die du in aller Kürze Meilensteine, Anekdoten oder O-Töne aufschreibst und – ganz wichtig!!! – mit Datum versiehst.

Von einem meiner gelben Post-its: „Heute bist du geboren! 51 cm, 3400 gr und große schwarze Augen! Was für eine Liebe! 10. Okt. 2018.“

Aus meinem Notizblock: „Heute hast du zum ersten Mal deinen Kopf gedreht, als wir neben deinem Ohr mit der Knistergiraffe geraschelt haben! Ich habe dich angelächelt und du hast mich ganz lange angeschaut und dann zurückgelacht. Was für ein süßer Moment! Von Mama, am 16. Jan. 2019.“

Eines meiner roten Post-its: „Zum ersten Mal gedreht. 8. April 2019.“

Damit die bunten Papierstückchen nicht gleich wieder verloren gehen, sammele sie in einem hübschen Behälter, der zugleich dein Wohnzimmer dekoriert. Eine kleine Kiste oder ein Glasbehälter kann dafür herhalten. Persönlich finde ich ein transparentes Gefäß besonders geeignet, weil man ihm dabei zusieht, wie es sich füllt und sich jeden Tag aufs Neue bewusst wird, wie viel Meilensteine und Erinnerungen man bereits gemeinsam erlebt hat!

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Auf Post-its und Notizzetteln lassen sich Gedanken schnell aufschreiben. Gesammelt werden sie in einem dekorativen Behälter.

2. E-Mail for you

Als Tom Hanks und Meg Ryan sich auf der Kinoleinwand per E-Mail kennengelernt haben, wurde E-Mail schreiben so romantisch wie eine Flaschenpost mit Liebesbrief. Nachrichten von jemandem zu bekommen, den man mag, ist auch heutzutage noch aufregend, aber in den meisten Fällen nehmen wir Mails nur noch als Kommunikationsmittel auf der Arbeit wahr. Wenn mal wieder eine aufpoppt, obwohl wir in Gedanken gerade woanders sind, ist nicht unbedingt ein freudiges Ereignis wahr. Auch in unserem privaten Postfach landen hauptsächlich Newsletter, Werbung oder im besten Fall die Organisationsanfrage zum Jungesellenabschied.

Aber stell dir vor, in deinem Postfach würde folgende Nachricht aus der Vergangenheit auftauchen:

„Lieber kleiner Schatz!

Heute ist der 6. Dezember 1985 und du wirst um 13:32 Uhr vier Jahre alt! Zu deinem Ehrentag kamen nicht nur Oma und Opa aus Hamburg angereist, sondern auch deine Urgroßoma Evelyn! Wir werden gleich mit ihr deinen Lieblingskuchen backen und hoffen, dass für deine Freunde morgen im Kindergarten etwas übrig bleibt 😊 Wir sind schon gespannt darauf, deine Augen zu sehen, wenn du den Rucksack auspackst, den wir dir aus dem Schwedenurlaub mitgebracht haben. Den mit dem lustigen Elefanten, von dem du dich nicht losreißen konntest, weißt du noch? Die Bilder aus dem Urlaub kennst du ja schon aus meinen E-Mails vom Sommer. Ich schreibe dir später wieder, wenn die Geburtstagsaction vorbei ist.

Alles Liebe, Deine Mama.“

Eine Nachricht, die meine Mutter mir über dreißig Jahre zuvor geschrieben hat an meinem 37. Geburtstag lesen? Ich kann nicht beschreiben, wie emotional ich darauf reagieren würde! Um eine Phrase zu bemühen: Mir würde das Herz hüpfen!

Als ich vier Jahre alt war, gab es noch keine E-Mails, aber heute haben wir die Möglichkeit, unseren Kindern ein E-Mail-Postfach einzurichten, an das wir jede Woche oder zu jedem besonderen Anlass schreiben. So können wir unseren Kindern unseren Kindern von unserem Alltag mit ihnen erzählen, unsere Gefühle mit ihm teilen und die großartigsten Augenblicke für immer verwahren.

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Ein E-Mail-Postfach, an das du deinem Kind schreibst. Für dein Kind eines Tages so nostalgisch wie eine Flaschenpost.

3. Nostalgieflair durch Briefe

Warum schreibt heute keiner mehr Briefe? Ich habe mir zu Schulzeiten mit meinen Freundinnen Briefe geschrieben, neben denen ich im Unterricht saß … Jap, es gibt wohl Menschen, die haben viel zu sagen … Hihi, Quatsch. Es gibt Personen, die einfach gerne schreiben. Ich schreibe gerne und ich liebe Briefe.

Meine Eltern haben ihre Korrespondenz in einer silbernen Box aufbewahrt, damit die Tinte nicht noch weiter verblasst. Die gelbstichigen Umschläge mit ihren geriffelt beschnittenen Rändern sind ein Zeugnis der vergangenen Zeit. Ein Geruch von Papier und Vergangenheit schlägt einem entgegen, wenn man sie heimlich öffnet … Als wie historisch würden unsere Kinder unsere Umschläge, unser Briefpapier, ja und überhaupt die Tatsache erscheinen, eine Nachricht auf Papier zu lesen?

Ein Stückchen Papier, auf dem die Hand meiner Mutter oder meines Vaters etwas Liebes an mich geschrieben hat, das schätze ich noch heute. Wenn ich „Briefe aus der Vergangenheit“ bekommen würde, die die beiden mir zur Geburt oder im Laufe meiner ersten Lebensjahre geschrieben hätten – wow, ich würde weinen.

Gibt es eine persönlichere Art, die Liebe zu seinem Kind zu dokumentieren, als Briefe schreiben?

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Schreibe deinem Kind Briefe und erzähle ihm, wie sehr du es lieb hast.

4. Brief- und Erzählbücher:

Als Briefe mit Vorlage könnte man die „Erzähl mir was“-Bücher beschreiben, die für bereits erwachsen gewordenen Kinder (wie uns) gedacht sind, die ihre Eltern befragen wollen, wie diese früher einmal waren.

Die Bücher kann man natürlich genauso an die Lieblings-Patentante oder die Großeltern geben. Mit Fragen wie:
„Wer war die Heldin oder der Held deiner Kindheit?“
oder:
„Was hast du am liebsten gespielt?“
kann man auf diese Weise Vertrautes teilen und dieses als Anlass nehmen, im Gespräch Geschichten dazu auszutauschen.

Mir gefallen besonders Bücher, in denen es Fragen zum Zeitgeschehen gibt, in das der oder die Befrage hineingeboren wurde, denn erst dadurch wird die Welt um die niedergeschriebenen Erinnerungen für mich lebendig.

Wenn du noch kleine Kinder hast und ein solches Buch zum Sammeln deiner Erinnerungen verwenden möchtest, kannst du eines im Namen der Kinder ausfüllen. So werden sie immer wissen, worüber sie gelacht haben, obwohl sie sich an diese Zeit selbst nicht mehr erinnern können.

Natürlich lassen sich auch leere Bücher mit Briefen füllen. Wenn jeder aus der Familie etwas für die heranwachsenden Kinder hineinschreibt, wird das Familienbuch ein ganz besonderes Geschenk. Schreib auf jeden Fall Insider und Kindersprüche hinein, über die deine Kinder später lachen können. So bekommt es eine Idee davon, wer es eigentlich war.Die Anekdoten zählen später mehr als die Beschreibung des fünfzehnten Besuchs von Tante Lotta.

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Fülle Briefbücher aus und beantworte die Fragen in Erzählbüchern, um Erinnerungen für dein Kind zu verwahren.

5. Postkarten aus aller Welt

Von jedem Ort, den man besucht hat, seinem Kind eine Karte zu schreiben, wäre das nicht eine großartige Erinnerungsreise, auf die Kinder sich später begeben würden?

Wenn man häufig auf Dienstreise ist, bietet das Aussuchen und Schreiben der Karten außerdem eine schöne Möglichkeit, in Gedanken bei der Familie zuhause zu sein.

Auch, wenn man mit der Familie gemeinsam unterwegs ist, auf Ausflügen und Urlaubsreisen, gefällt mir die Idee, Ansichtskarten von dort mitzubringen. Es hat den Charme, dass man die Karten zusammen mit seinen Kindern aussuchen und sie sogar gemeinsam schreiben und gestalten kann. Das Kind kann ein paar bunte Striche auf die Karte kritzeln, seinen Hand in Tusche tunken und draufstempeln und irgendwann kann es seinen Namen neben deinen unter die Karte setzen.

Wenn du politisch interessiert bist (jaja, hier schreibt eine Politologin …) kannst du neben euren persönlichen Familienerlebnissen („Heute waren wir zum 1. Mal schnorcheln …“ auch ein wenig über das Land einfließen lassen, indem ihr euch aufhaltet. Das lässt den Zeitsprung für dein Kind später noch anschaulicher werden.

Wenn du nicht viel reist, kannst du deinem Kind trotzdem von der Welt erzählen, indem du Bilder aus der Zeitung und Magazinen ausschneidest oder ausdruckst und daraus ein Album gestaltest oder sie in einem Blog festhältst, den du später druckst. Denk an Orte, an denen du gerne einmal mit deinem Kind wärst und was ihr dort unternehmen würdet.
Ich weiß zum Beispiel nicht, ob ich jemals nach Madagascar fliegen werde, aber die Vorstellung, meinen Kindern die Tiere in ihrer wilden Umgebung zu zeigen, lädt mich direkt zu einer Fantasiereise ein. Stell dir vor, deine Eltern würden dir solch fiktive Erinnerungsreisen schenken, so dass du in ihre Gedankenwelt eintauchst, ihre Vorstellung dessen kennenlernst, was ihnen als Reise mit dir gefallen würde oder was sie meinen, was dich begeistern würde. Ziemlich cool, oder?

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Schreibe mit deinen Kindern Karten während des Familienurlaubs. Gemeinsam beschrieben sind sie für dein Kind später eine ganz besondere Erinnerung an eure gemeinsame Zeit.

6. Verstecke einen Schatz

Klassisch, aber ganz wunderbar ist eine Schatzkiste, in der du über die Jahre Gegenstände sammelst, die deinem Kind gehören oder die du mit ihm in Verbindung bringst.

Als mein Mann seine Kiste von seiner Mutter bekam, die sie ihm anlässlich der Geburt unseres Kindes übergab, sind längst vergessene Erinnerungsstücke aufgetaucht. Verloren gegangene Momente wurden wieder zum Leben erweckt. Das war schöner als jedes Weihnachtsgeschenk!

Jeder von uns besitzt Gegenstände, die er als Andenken schätzt. Es sind die Gefühle, die wir an diese Objekte knüpfen, die es so besonders machen. Mit je mehr Sinnen wir eine Situation erfassen, desto intensiver erinnern wir diese später. Die Verbindung zu den Dingen, die in dieser Situation eine Rolle gespielt haben, werden enger. Egal, ob es das Seepferdchenabzeichen ist, das wir aufgehoben haben, oder ein Urlaubsmitbringsel. Für alles gilt: Wenn mehrere Sinne beim Erfassen der Situation im Spiel waren und zudem ein intensives Empfinden an das Andenken gekoppelt war, ist es wahrscheinlich auch Jahrzehnte später ein emotional aufgeladenes Erinnerungsstück.

Seine Gefühle an Gegenstände zu hängen ist nicht verwerflich und vor allem völlig normal, weiß auch Marie Kondō, die japanische Ordnungsspezialistin. Sie hat sich in ihrem Buch „Magic Cleaning: Wie richtiges Aufräumen Ihr Leben verändert“ intensiv mit dem immateriellen Wert materieller Güter auseinandergesetzt und rät dazu, nur diejenigen aufzuheben, die Freude versprühen. Du kannst natürlich eine Kiste Duplo oder Siko-Autos aufheben, um sie eines Tages den Enkelkindern zu schenken, aber bei der Schatzkiste geht es um die mit Emotionen aufgeladenen Objekte, die durch deine Erinnerungen einzigartig geworden und mit Leben gefüllt worden sind. Ob es nun Freude ist oder ein anderes Gefühl, das du mit dem Andenken verbindest.

Mein Fazit aus eigener Erfahrung: Lieber ein paar mehr Sachen aufbewahren, so lange alles in eine schöne Kiste passt! Dein Kind kann später selbst aussortieren, was es nicht als ganz so berührend betrachtet. Hier ein paar Classics für die Kiste:

  • Glückwunschkarten, die zur Geburt deines Babys kamen
  • der Lieblingsschnuller, der erste Body oder die ersten Schuhe
  • ein Bild, das dein Kind dir zum Muttertag gemalt hat,
  • ein Schulheft vom Lieblingsfach
  • ein Jonglierball, eine Indianerfeder, Stifte, Spielautos oder was sonst mit den Hobby zu tun hat, mit denen es zu Kleinkind- und Teenagerzeiten Zeit verbringt
  • das Seepferdchenabzeichen,
  • eine Notiz, die dein Kind dir mal geschrieben hat oder eine SMS, die du abgeschrieben hast, um sie zu verwahren
  • ein Stick mit einer Sprachnachricht, auf der du mit deinem Kind sprichst, oder natürlich Foto- und Videomaterial

Bei manchen Dingen liegt es nahe, sie aufzuheben, andere würden wir wegschmeißen, wenn wir die Erinnerungsbrille nicht aufgesetzt hätten, um das Leben unserer Kinder für sie zu dokumentieren. Eine Schatztruhe bietet den Anreiz, immer wieder etwas hineinzulegen. Indivualisierbare Kisten sind natürlich die schönsten Schatzkisten. Gefunden habe ich welche bei laublust, bei engelundbanditen und natürlich wird man auch auf der DIY-Plattform Etsy und in Einrichtungsgeschäften in der Abteilung bzw. unter dem Suchbegriff Deko-, Erinnerungs- oder Schatzkiste fündig.

Aber gut verstecken, sonst öffnet dein Kind sie, bevor die Kisteninhalte den Stellenwert von Erinnerungen erhalten :)

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Sammle Andenken in einer schönen Kiste. Je nach Andenken muss sie vielleicht etwas größer sein als diese :-)

7. Ein Soundtrack für dein Kind

Eine oft vergessene Art, Erinnerungen zu verwahren, ist ein Soundtrack. Nimm die Lieder auf, die du deinem ungeborenen Schatz während der Schwangerschaft vorgespielt hast, die Lieder, die du mit deinen Kindern singst und die, die du mit ihnen in Verbindung bringst. Auch die Lieblingssongs deiner Kinder, die du so oft hören musstest, dass du sie nicht nur in deinem Haushalt, sondern im ganzen Land verbieten lassen wolltest, gehören auf diesen Soundtrack.

Wusstest du, dass man sich Kinderlieder personalisiert aufnehmen lassen kann? Ich habe diese Möglichkeit während meiner Recherche bei namenslieder.de entdeckt. Zu einer Erinnerung werden die personalisierte Songs natürlich schon dadurch, dass du sie mit Zeit und Liebe für dein Kind aussuchst, aber richtig mit Gefühlen aufgeladen werden sie erst, wenn du sie gemeinsam mit deinem Kind hörst und ihr dazu tanzt :)

Damit die Songs auf deinem Erinnerungs-Soundtrack nicht für sich stehen, schreib dazu Notizen auf. Möglichkeiten dazu habe ich dir inzwischen viele vorgestellt :) Du kannst sie auch mit einer Audioaufnahme ergänzen, auf der du etwas erzählst. Ich weiß, dass ist eine ungewöhnliche Methode, Erinnerungen zu verwahren. Aber stell dir mal vor, du hörst irgendwann die Stimme deiner verstorbenen Mama, die dir (wenn du hoffentlich selbst schon über 50 bist ...) von früher erzählt und dir dazu eure liebsten Lieder vorspielt. Ich finde das sehr bewegend.

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8. Social Media-Archiv

Heutzutage erzählen viele Eltern auf Instagram von ihrem Familienleben, tauschen sich in Facebook-Gruppen über Erlebtes aus oder chatten mit Familie und Freunden über WhatsApp. Der große Nachteil der meisten Social Media-Kanäle: Die Erinnerungen werden nicht gespeichert oder sind im Stream schwer wieder auffindbar. Wer gerne social in media unterwegs ist, hat aber zumindest ein paar Optionen, um seine Erinnerungen festzuhalten.

Instagram bietet inzwischen die Möglichkeit, Beiträge und Storys zu archivieren - die Storys werden andernfalls nach 24 Stunden gelöscht. Drittanbieter ermöglichen es, aus den Fotos und Kommentaren ein Fotobuch zu drucken.

Auch für WhatsApp besteht die Möglichkeit, aus einem Chat ein Fotobuch über verschiedene dritte Anbieter zu kreieren. Ob ein gedruckter Chat oder Insta-Stream die schönste Möglichkeit ist, seine Familienerlebnissen für die kommenden dreißig oder gar fünfzig zu verwahren, ist Geschmackssache. Aber so geht das, was man schon gepostet und geshared hat immerhin nicht verloren.

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9. Schwangerschafts- & Babytagebuch

Schwangerschaftstagebücher und Bücher für das erste Jahr mit Baby gibt es in den verschiedensten Varianten in den (Online-)Buchläden.

Welche Varianten es gibt, habe ich in meinem Artikel Babytagebuch schreiben - per App oder handschriftlich, klassisch oder kreativ? Finde das richtige für dich! ausgeführt und dir Beispiele gezeigt.

Der Nachteil eines Buches besteht für mich darin, dass es schnell ausgefüllt ist. Ein Schwangerschaftstagebuch bezieht sich nur auf die 9 Monate mit wachsendem Bauch, Babytagebücher sind meist auf das erste Lebensjahr des Kindes ausgelegt. Natürlich kannst du dir selbst Bücher gestalten. Das kann einem klassischen Tagebuch nahekommen, wie man es für sich selbst führt, oder kinder-like gestaltet werden. Dazu sehe ich immer wieder Beispiele in Mama-Blogs und auf der Do it yourself-Plattform Etsy.

Aber wäre es nicht schön, ein Buch zu haben, das man ohne Unterbrechung vom ersten aufregenden Ultraschallbild bis zum Führerschein fortschreiben könnte?Diese Möglichkeit bietet ein Blog! Aber ist ein Blog nicht öffentlich? Nicht unbedingt! Aber ein Blog ist doch kein Buch, oder? Oh doch!

Diese Möglichkeit stelle ich dir unter Punkt 11 vor!

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In Schwangerschafts- und Babytagebüchern kannst du Meilensteine dokumentieren, zum Teil ist sogar Platz für Fotos.

10. Fotobücher

Fotos, Fotos, Fotos, alle lieben Fotos! Selbst fotografiere ich sogar fast täglich, am liebsten meine Kinder. (Wie ihr in meinem Artikel Bilderflut gelesen habt, sind Eltern nachweislich die eifrigsten Fotografen, da bin ich keine Ausnahme 😉).

Fotobücher sind eine genauso klassische wie großartige Möglichkeit, sein Familienleben zu dokumentieren.

Analoge Fotobücher sind die richtige Wahl, um Andenken wie eine Haarsträhne vom ersten Mal Haare schneiden oder Eintrittskarten vom Kindertheater einzukleben. Ansonsten schwöre ich auf digitale Alben, dank derer unsere Fotos heutzutage nicht mehr vergilben und nicht mehr aus übermäßig schweren Alben herausfallen, weil die Fotoecken nicht mehr haften. ABER. Es gibt ein beachtliches Aber, und das gilt nicht der großen Auswahl der Fotobuchanbieter, zwischen denen wir uns nicht entscheiden können, weil sie alle das Gleiche anbieten. Das Problem besteht darin, überhaupt bis zur Auswahl des Anbieters zu kommen.

Fotos verstauben in der Kellerkiste, der Handygalerie oder der Festplatte, weil wir uns keine Zeit mehr nehmen, die Masse an Bildern zu sortieren. Oder überhaupt auf den Computer zu überspielen, denn auf dem kleinen Handyscreen ist Fotos sortieren unübersichtlich, wenn das Gerät denn überhaupt mit der Fotobuchsoftware kompatibel ist.

Unter Punkt 9 stelle ich dir daher ein Fotobuch vor, dass du aus einem Online-Babytagebuch drucken kannst. Damit sind deine Fotos bereits sortiert, wenn du sie brauchst, und das Fotobuch kannst du mit wenigen Klicks zu dir nach Hause kommen lassen. Damit Fotobücher wieder Spaß machen!

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11. Die Lebensstory deines Kindes als Online-Tagebuch und echtes Buch

Wie gesagt, ich liebe es zu fotografieren. Aber was ist ein Bild ohne Story? Die wenigsten halten ihre Erinnerungen heutzutage noch schriftlich fest. Ich finde das schade, denn bei den wenigsten Bildern werden wir später noch wissen, worüber unsere Kinder gerade gelacht, was wir als Eltern gedacht und wie wir uns Eltern gefühlt haben. Für mich sind aufgeschriebene Erinnerungen daher sehr wertvoll. Sie können meiner Ansicht nach sogar noch bewegender sein als Bilder.

Deswegen haben mein Mann und ich einen geschützten Blog entwickelt, in dem wir unseren Alltagswahnsinn und die anrührendsten Augenblicke mit unseren Kindern festhalten. In Bild UND Text. Daraus drucken wir Fotobücher, die unsere Texte mit Datum automatisiert setzen, so dass das Design professionell aussieht.

Unsere Kinder erhalten diese Familientagebücher eines Tages als Geschenk - und dann wissen auch sie, worüber wir auf den entsprechenden Fotos gemeinsam gelacht haben!

Das möchtest du auch? Schau probiere dein online Babytagebuch hier ganz unverbindlich aus. Die ersten 30 Tage schenken wir dir zum Testen!

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12. Polaroids für Notizen

Polaroids sind kultig. Heutzutage machen wir so viele digitale Fotos, dass Abzüge an sich schon etwas Besonderes sind. Polaroids haben zusätzlich einen nostalgischen Flair, weil man an die alten Polaroidkameras denkt, die so entschleunigend langsam die einzelnen Fotos ausspucken ...

Inzwischen kann man die weißgerahmten Bilder bei Rossmann und anderen Fotoservices bestellen. Mit einer echten Polaroidkamera zu fotografieren bietet aber den unschlagbaren Vorteil, dass du die Abzüge direkt in den Händen hältst und auf der Rückseite Anekdoten oder Stichworte vermerken kannst. So gehen deine Erinnerung an die spezielle Situation niemals verloren. Du fotografierst aber am liebsten mit dem Handy? Es gibt inzwischen Polaroiddrucker für Mobilgeräte, die dein Foto auf Knopfdruck printen. Ist das nicht Nostalgiedruck auf modern?

Sammle deine mit Notizen versehenen Polaroids in einer hübschen Kiste und hänge dir die schönsten unbedingt auf! Wenn du eine Schnur an die Wand hängst, kannst du immer neue Fotos hinzuhängen oder welche austauschen. Für mich eine wunderbare Art und Weise, um auf die Schnelle einen Schnappschuss zu machen, eine Erinnerung festzuhalten und gleichzeitig meine Wohnzimmerwand zu verschönern :)

13. Bewegte Bilder ohne Worte

Zum Abschluss möchte ich dir noch ein Video zeigen, das ich sehr bewegend fand. Es handelt sich um den Film, den der kanadische Filmemacher Peter McKinnon für seine Tochter aufgenommen hat, um ihn ihr später als Erinnerung an die wunderbaren Augenblicke der Freude zu schenken, die er mit ihr erleben darf und durfte. Ein Dankeschön für die Zukunft.

Egal, ob du filmen kannst oder nicht, ich ermutige dich zu ein paar kleinen Aufnahmen, und sei es mit dem Smartphone.

Sich zu sehen, wie man 35 Jahre zuvor mit den eigenen Eltern und Geschwistern gespielt hat ist großartig, und die Qualität der Aufnahme Nebensache, das kann ich zumindest aus meiner Erfahrung berichten. (Wobei es natürlich großartig wäre, wenn McKinnon meine Kinder filmen könnte. Warum ist Kanada so weit weg?)

McKinnons Version des Videos für die Öffentlichkeit finde ich übrigens klasse - seine Tochter ist nämlich nie von vorne zu sehen. Als Entwicklerin eines Online-Babytagebuch, das Kinder abseits von Sozialen Medien durch Privatssphäre schützt, finde ich das absolut lobenswert. In der Version, die McKinnons Tochter von ihrem Vater geschenkt bekommen wird, sind sicherlich Aufnahmen von vorne enthalten. Darauf wette ich :)

FOR HER

screenshot mckinnon her
Mit einem Film hältst du das Leben eurer Familie auf emotionale Weise fest, egal wie schlecht die Qualität ist. "For HER" zeigt, wie ein professioneller Erinnerungsclip aussieht.

Welche Möglichkeit ist die beste?

Persönlich kombiniere ich die verschiedenen Möglichkeiten, Erinnerungen zu verwahren.

Eine Schatzkiste empfinde ich als so wertvoll, wie es beim Gedanken an einen Schatz anklingt, in die ich neben Schnullern, Mützchen oder von meinen Kindern gemalte Bilder auch handgeschriebene Briefe und Postkarten für sie legen werde. Doch diese Ansammlung von Andenken ergänzt für mich nur die (digitalen) Briefe, die wir unseren Kindern über unseren geschützten Blog schreiben und als Bücher drucken. Denn indem ich regelmäßig Meilensteine, Anekdoten, witzige wie gefühlvolle Momente aufschreibe, habe ich das Gefühl, meinen Kindern am besten erzählen zu können, wie sehr ich sie liebe.

Aber egal, für welche Möglichkeit du dich entscheidest.

Wichtig ist, das du deine Erinnerungen festhältst.

Aber noch wichtiger ist es, dass du den Moment genießt. In dir aufsaugst. Und zu einer Erinnerung werden lässt.

Wir sind heutzutage so beschäftigt, zu arbeiten, uns selbst zu verwirklichen oder die Zukunft zu planen, dass wir den Augenblick nicht mehr genießen. Aber nur, indem wir innehalten, sind wir überhaupt in der Lage, Erinnerungen entstehen zu lassen und diese weiterzugeben. Schau deinen Kleinen beim Spielen oder beim Schlafen zu. Höre deinem Baby beim Atmen zu, wenn es in deinem Arm einschläft. Kuschel es soviel du kannst. Das sind deine unvergesslichen Momente.

Wie kreierst du Erinnerungen und wie dokumentierst du sie für dein Kind?

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