Digitale Fotos sortieren mit Marie Kondo

Nie wieder Fotochaos dank der KonMari-Methode

teaserbild fotos sortieren mit kondo

Digitale Fotos sortieren mit Marie Kondo

Nie wieder Fotochaos dank der KonMari-Methode

Digitale Fotos sortieren ist nervenaufreibend. Vor allem, wenn die Fotos auf verschiedenen Geräten liegen und über die Jahre zum Fotochaos mutiert sind. Doch eine kleine Japanerin macht mit der nach ihr benannten Konmari-Methode wieder Lust aufs Aufräumen, auch, was das Sortieren von Bilder angeht.

„Aufräumen mit Marie Kondo“? Wie langweilig bitte kann man eine Sendung nennen???

Zugegeben, ich war skeptisch: Eine Serie mit dem Titel „Aufräumen mit Marie Kondo“? Wie langweilig bitte kann man eine Sendung nennen??? Aufräumen ist für fast jeden eine zeitfressende, ungebliebte Tätigkeit. Und jetzt bringt Netflix eine Serie darüber?

Aber angeblich reden auf Twitter ALLE darüber, sagt mein twittervernarrter Mann (was er den lieben langen Tag so twittert liest du übrigens bei @ichwilleinpony). Aha. Und ich richte mein Leben neuerdings nach Social Media Trends aus oder was ... ?

Nach einem langen Nachmittag voller Kindergequengel lasse ich mich breitschlagen, wir schauen „tidying up“ (immerhin im englisch sprachigen Original ;)), Episode Eins. 45 Minuten später ergreift uns ein nie gekannter Aufräum-Enthusiasmus. Wir fahren nach fünf Jahren das erste Mal wieder zu IKEA, kaufen stapelweise Kisten und räumen unseren gesamten Kleiderschrank um. Es ist viel Arbeit, aber es lohnt sich! :D

schrank aufraeumen vorher nachher

Der Funke springt über

Was uns überzeugt hat, ist nicht die Kleiderschrankordnung an sich, sondern das Gesamtkonzept: Marie Kondo ordnet alle Wohnbereiche in einer Weise, die auch digitale Fotos und andere Andenken wieder in Wert setzt. Damit spricht sie ein Thema an, mit dem wir uns als Entwickler des ersten Babyalbums, das es online und gedruckt gibt, täglich beschäftigen. Die zierliche Japanerin trifft mit ihren Ideen das Herzstück unseres Business.

Den meisten Menschen geht es umgekehrt: Sie räumen zwar ihre Wohnung auf, aber Fotos sortieren? Uff.

Wir lieben es, unsere Erinnerungen zu sortieren und in Wert zu setzen, warum also nicht auch den Rest in unserer Wohnung? Den meisten Menschen geht es umgekehrt: Sie räumen zwar ihre Wohnung auf, aber Fotos sortieren? Uff. Vor allem, wenn Kinder die Familie vergrößern, findet kaum noch jemand die Zeit dafür, die ganzen Fotos von Handy und Festplatte zusammenzusuchen, um sie im kalten Arbeitszimmer am PC oder am Smartphone anzusehen oder gar ein Babyalbum daraus zu gestalten. Gleichzeitig bedauern alle, ihre schönsten Momente nie wieder hervorzuholen oder sie den eigenen Kindern zeigen zu können.

Ordnung bringt Freude

Wir wollen das ändern, denn Erinnerungen sind aus unserer Sicht das Wertvollste, was wir unseren Kindern schenken können. Schließlich dokumentieren unsere Erinnerungen unser Glück und unsere Liebe. Daher haben wir ein 2-in-1 Babyalbum entwickelt, das Eltern ermöglicht

  • ihre Fotos in einen liebevollen gestalteten Blog hochzuladen, in dem die Fotos chronlogisch sortiert werden
  • und später Fotoalben daraus zu drucken.

Unser Herzensanliegen ist, es dass alle Eltern wieder mit Freude ihre schönsten Familienmomente verwahren.

Unser Herzensanliegen ist, es dass alle Eltern wieder mit Freude ihre schönsten Familienmomente verwahren. Wir haben ein Produkt entwickelt, das im Einklang mit Kondos Philosophie steht. Bei ihr steht das Prinzip „Freude durch Ordnung“ im Vordergrund und deswegen springt der Funke dieser langweilig klingenden Sendung sofort auf uns über.

Warum geht es nun genau bei Marie Kondos Beratungsphilosophie?

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Aufräumexpertin Marie Kondo dankt einem Zuhause, bevor sie es aufräumt.

Marie Kondos Philosophie

Marie Kondo berät Haushalte dabei, nach der KonMari-Methode aufzuräumen. Ziel der KonMari Methode ist, durch Ordnung ein positives Lebensgefühl zu schaffen. Indem man seine Habseligkeiten in einer Weise aufräumt, die einem Freude bereitet, macht Ordnung nicht nur Spaß, sondern vermittelt Freude an den Dingen, die wir besitzen. Egal, wie viel oder wenig es ist. Hauptsache, jeder Gegenstand bedeutet uns etwas. Entweder, weil er nützlich ist, dekorativ oder einen persönlichen Wert besitzt.

„Keep what sparks joy for you!“, sagt Marie in jeder Folge mindestens fünf Mal.

Aufräumen als Lifestyle. Das ist die Philosophie der Marie Kondo-Beratung. Erinnerungsstücke nehmen dabei eine wichtige Rolle ein.

Maries Beratung und ihre Wirkung

Marie berät zum Beispiel das sympathische Pärchen Rachel und Kevin, das mit seinen kleinen Töchtern mehr Zeit verbringen möchte, statt ständig mit Waschen und Aufräumen beschäftigt zu sein. Zentrum des Chaos: Die Garage, in der neben allerlei Krimskrams und altem Spielzeug die Hochzeitsfotos von Rachel und Kevin verstauben. Dann wird aufgeräumt. Marie Kondos Prinzip: Behalten wird nur, wozu die Familie eine emotionale Bindung spürt und was zum zukünftigen Selbstbild der Familie passt. Zu dem, wie Kevin und Rachel fortan sein WOLLEN.

Auf diese Weise wird das Chaos Zimmer für Zimmer beseitigt. Marie hilft der Familie, Küche und Wäsche falten so in ihren Alltag zu integrieren, dass sie gemeinsam mit den Kindern Spaß daran finden. Die Hochzeitsfotos aus der Kiste werden endlich in hübschen Rahmen aufgehängt. Erinnerungsstücke erhalten einen besonderen Platz. Das Zuhause wird zu einem Ort, an dem Zufriedenheit herrscht. Das Aufräumen wird zum Prozess der Selbstfindung.

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Rachel und Kevin lassen sich von Marie Kondo beraten

Fotos aussortieren oder in Wert setzen

Als Gründerin einer Babyalbum-Software mache ich mir seit Jahren Gedanken darum, wie Eltern ihre Fotos sowohl digital als auch in print in Wert setzen können, so dass keine Erinnerungen mehr verloren gehen.

Was rät die Ordnungs-Ikone Eltern zum Sortieren und Aufbewahren von Fotos?

Maries Tipp Nr. 1:

Bewahre nur jeweils die 5 besten Fotos auf, egal, wie viele du gemacht hast.

Was ich darüber denke? Ja und nein.

Nein, denn ich liebe Fotostrecken und ich liebe, es mich beim Fotografieren kreativ auszuleben. Ich möchte mich daher nicht auf 5 Fotos pro Urlaub oder pro Ausflug beschränken. Im Nachhinein muss ich außerdem manchmal über Fotos lachen, die ich im ersten Moment fast gelöscht habe, weil mein Kind sich lachend aus dem Bild kugelt. Wie wertvoll manches Motiv ist, erkenne ich manchmal erst im Nachhinein. Mir bereitet es Freude, viele Fotos zu haben. Sie bilden die bunte Vielfalt des Lebens mit Kindern ab und überfordern mich nicht, weil ich sie kontinuierlich mit meinem Online-Babytagebuch sortiere und daraus alle Viertel Jahr ein Fotobuch mit meinen Fotos und Texten drucke.

Ja, denn als fotobegeisterte Mutter habe ich gelernt, dass man Fotos von seinen Kindern wegwerfen können muss. Das ist der Fall, wenn man das Fünfundvierzigste Bild aus derselben Perspektive in derselben Situation gemacht hat, so dass das Fotoalbum, das ich gestalten will, eher Masse als Klasse abbildet. Im Zeitalter der digitalen Fotografie neigt man dazu, gleich zehn Mal auf den Auslöser zu drücken, aber fürs Fotoalbum braucht man nur das Beste. Außerdem sollte man stringent alle unscharfen, dunklen und wie auch immer missratenen Bilder wegschmeißen. Egal, ob man daraus eines Tages ein Album gestaltet oder nicht. Warum? They don’t spark joy!

Daher: Konsequent aussortieren ja, aber nur 5 behalten nein.

Maries Tipp Nr. 2:

Setze deine Fotos in Wert, damit du dich an ihnen erfreuen kannst.

Marie rät ihren Kunden dazu, ihre Erinnerungsstücke in Wert zu setzen. Alles, was eine emotionale Bindung birgt, sollte einen besonderen Platz im Haus erhalten. Dazu zählen auch die Hunderttausend Fotos, die bisher im Keller oder auf der Festplatte verstauben.

Was ich darüber denke? Ich stimme absolut mit Marie überein!

Da ich sehr viel fotografieren, liebe ich Fotoalben. Aus unserem Online-Tagebuch drucke ich regelmäßig Fotobücher, so dass diese mittlerweile zu einem wichtigen Deko-Element in unserem Regal geworden sind. Dass unser 2-in-1-Babyalbum ein Online- und ein Printprodukt ist, ermöglicht mir, alle Fotos automatisch im Blog sortiert zu haben (denn das ist es, was der Onlinepart des Babyalbums ist: ein geschützter, chronologischer Blog). Und wenn ein Vierteljahr um ist, drucke ich wieder ein Fotobuch daraus. So sind meine Fotos geordnet und in Wert gesetzt.

Daher: Fotos in Wert setzen: Auf jeden Fall! Die Highlights einrahmen und aus der Masse dekorative Fotobücher gestalten!

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Meine Erinnerungen auf diese Weise zu speichern entspricht meinem Lifestyle. Möglicherweise auch Maries. Ist es auch deine Vision von einem Lifestyle that sparks joy? Finde es heraus!

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Fazit: Wie du deine Fotos sortierst, so dass sie dir Freude bereiten

  1. Wenn du Ordnung in dein Fotochaos bringen willst, schaue alle deine Fotos durch. Die auf dem Smartphone, die auf der Festplatte und die, die sich noch auf deiner Kamera befinden. Sage denen DANKE, die du nicht mehr brauchst und entferne sie dann. Sie haben ihren Dienst getan. Habe Mut, auszusortieren und zu löschen. Schaffe Platz für neue Erinnerungen.

  2. Setze die Fotos in Wert, an denen du dich nach wie vor erfreust. Gestalte daraus Collagen, Foto-Kalender, Lesezeichen oder Fotobücher, die deine Wohnung dekorieren. Fotobücher wirken besonders dann als Dekoration, wenn sie alle dasselbe Format und denselben Einband haben, oder, wenn du sie mit dem Cover nach vorne aufstellst, ähnliche Farbwelten aufweisen.

So wird dein Zuhause zu deinem Lieblingsort. Sag ihm ruhig einmal danke, wenn du soweit bist. Ich mache den Anfang: Danke, liebes Zuhause, dass wir so Schönes bei dir erleben dürfen und dass du so gut auf uns aufpasst.

Domo arigato!


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