Babytagebuch schreiben - per App oder handschriftlich, klassisch oder kreativ?

Finde das richtige für dich!

Möchtest du deine Gedanken während der Schwangerschaft aufschreiben oder jeden Moment deines kleinen Schatz festzuhalten, damit deine Erinnerung nicht verloren gehen? Deinem Kind eines Tages ein Buch voller Fotos und Notizen rund um eure gemeinsamen Erlebnisse und die berührendsten Augenblicke zu überreichen, ist eines der wertvollsten Geschenke, das du ihm machen kannst.

Babytagebücher für die Zeit vor und nach der Geburt gibt es in großer Vielfalt. Worin unterscheiden sie sich und welche neuen Varianten gibt es möglicherweise, von denen du noch nie gehört hast? Wir haben eine Übersicht mit Vor- und Nachteilen zusammengestellt, damit du das richtige für dich und dein Baby findest.

Man unterscheidet dabei die Schwangerschaftstagebücher, in denen man Fragen zur Wunschgeburt beantworten kann, Untersuchungsergebnissen, und dazu oftmals noch nützliche Tipps für die magischen 9 Monate voller Vorfreude erhält. Als Babytagebuch bezeichnet man Bücher ab der Geburt, die es wahlweise mit und ohne Vordrucke gibt und in sehr unterschiedlichen Designs.

Für beide Zeiten in deinem Leben gibt es inzwischen neben den analogen Buchvarianten auch wunderschöne Online-Tagebücher, für die du kein technisches Wissen benötigst. Manche lassen sich sogar als echtes und hochwertiges Buch ausdrucken. Wir stellen dir hier zunächst zwei grundlegend unterschiedliche digitale Varianten vor, beide so individuell und geschützt wie ein Tagebuch mit Schloss.

Im Anschluss geht es um die Auswahl der besten analogen Bücher, die wir für die Schwangerschaft und die Zeit mit Baby für dich entdeckt haben. Der Buchmarkt stellt ein riesiges Angebot zur Verfügung, doch wenn du es individuell magst, wirst du eher bei den kleinen Verlagen fündig.

Möchtest du darüber hinaus erfahren, was du in deinem Babytagebuch auf jeden Fall festhalten solltest? Damit du keinen Entwicklungsschritt in der besonderen Zeit deines Lebens vergisst, abonniere unsere Tipps! Einen kleinen Vorgeschmack gibt es schon hier.

Babytagebuch-Tipps

Möglichkeit 1: Ein Babytagebuch online schreiben

hannah olinger 549282 unsplash

Ein Tagebuch, das du von der Schwangerschaft an bis weit über die Geburt hinaus führen könntest, wäre das nicht fantastisch?

Die moderne Variante des „Tagebuchs zum Anfassen“ ist, ein online geführtes Babytagebuch. Einen großen Vorteil habe ich bereits vorweg genommen: Du kannst das Online-Tagebuch bereits in der Schwangerschaft beginnen und nach der Geburt ohne Unterbrechung fortführen, bis zum ersten oder auch bis zum achtzehnten Geburtstag deines Kindes. Es ist also Schwangerschafts- und Babytagebuch in einem.

Online zu schreiben bietet noch weitere tolle Vorteile: Je nach Anbieter kannst du unendlich viel schreiben und unzählige Fotos hochladen, dein Abenteuer Baby im geschützten Kreis mit der Familie und Freunden teilen und deine Einträge jederzeit bearbeiten, ergänzen und durchsuchen.
Deine Fotos müssen nicht mehr entwickelt werden und deine Ultraschallbilder, die bei Tageslicht gelbstichig werden, hast du in einem Online-Tagebuch für immer verewigt. Bei manchen Anbietern kannst du aus deinen Bildern ein echtes Fotobuch drucken, bei manchen sogar inklusive deiner Texte.

Welche Möglichkeiten und Anbieter gibt es? Wie sehen die Online-Babytagebücher aus? Für welches benötigst du ein bisschen technisches Vorwissen und welche kannst du direkt beginnen? Ich verrate es dir jetzt.

Online-Babytagebuch – mit oder ohne Blogsoftware erstellen?

Option 1: Arbeiten mit Blogsoftware

Jimdo, Wordpress und viele weitere Firmen bieten teilweise eine kostenfreie Erstellung von Webseiten an. Für Eltern, die sich damit ein wenig auskennen oder die Lust haben, sich in die die Nutzeroberfläche einzuarbeiten, ist ein Babyblog schnell eingerichtet. Wer noch keine Erfahrungen hat, muss anfangs etwas mehr Zeit investieren. Wordpress & Co. bieten ein Vielfalt moderner Designvorlagen an. Die Menüpunkte und Fotoflächen muss man selbst befüllen. Es vergeht also etwas Zeit, bis man mit dem eigentlichen Schreiben beginnen kann – aber dann hat man eine Webseite, die man schützen kann und die aussieht wie bei niemandem sonst.

Option 2: Ohne Vorkenntnisse loslegen

Für alle, die sich nicht in eine Software einarbeiten, sondern direkt loslegen wollen, gibt es die Onlineplattform „Ich will ein Pony“. Das Portal bietet die Möglichkeit, einen privaten, passwortgeschützten und individualisierbaren Babyblog zu erstellen.

Statt deine digitalen Bilder auf der Festplatte verstauben zu lassen, werden sie dadurch so aufbereitet, dass es Spaß macht, mit der Familie auf dem Sofa durch die Erinnerungen zu blättern. Wenn du deine Liebsten zum Mitlesen einlädst, können sie sogar live an deinem Familienabenteuer teilhaben.

Direkt nach der Bestellung kannst du loslegen. Dazu lädt das liebevolle Design auch ein! Mit seiner verspielten Schrift und den Icons, mit denen man jeden Beitrag versehen kann, erinnert das Onlineprodukt an analoge Tagebücher.

Aus deinen Einträgen kannst du ein modernes Fotobuch mit allen deinen Texten drucken. Ich will ein Pony bietet dir damit das einzige Online-Tagebuch, das eines Tages in deinem Regal stehen wird! Als Online-Offline-Produkt richtet es sich an moderne Eltern, die häufig mobil unterwegs und gleichzeitig auf das echte Buch nicht verzichten möchten. Denn was gibt es Schöneres für ein Kind, als durch die eigene Kindheit zu blättern?

Möchtest du mehr darüber erfahren, wie das Ich will ein Pony-Tagebuch funktioniert?
Oder hast du Lust, es einfach auszuprobieren? Du hast den vollen ersten Monat Geld-zurück-Garantie, ohne Wenn und Aber!

Au ja, mehr erfahren Meinen Babyblog erstellen

Möglichkeit 2: Klassische Babytagebücher

Für alle, die es handschriftlich mögen, gibt es jede Menge SBabytagebücher im Buchhandel oder dem Online-Designmarkt Etsy. Mit Hand ausgefüllte Bücher sehen besonders persönlich aus und in manche Bücher kannst du ausgedruckte Fotos und Ultraschallbilder hineinkleben. Die Auswahl der Anbieter unterscheidet sich im Design, aber vor allem auch darin, wie viele Zeilen du du dir zum Schreiben wünschst und ob du lieber ohne Vorgaben arbeitest oder darin eine schöne Quelle für Inspirationen findest. Wir haben unsere Favoriten für dich zusammen gestellt:

Babytagebücher mit und ohne Vorlagen

  • Mintkind Babytagebuch: Wie selbst gestaltet, mit Vorgaben zum Festhalten der wichtigsten Momente.
  • Our baby record Buch: Das Designbuch unter den Babytagebüchern. Mit Umschlägen für Botschaften ans Baby und handgezeichnet wirkenden Illustrationen, englisch
  • Die Geschichte deines Lebens: Farbig, modern und vielen tollen Inspirationen für eigene Tagebucheinträge.
  • XXL Babytagebuch: Ein (fast) Blankobuch im Babydesign mit viel Platz für eigene Gedanken ohne viele Vorgaben.
  • Fotoalbum im Lederoptikeinband: Mit seinen schwarzen Pappseiten ein modernes Fotobuch mit 30 Blatt.

Wenn du deine Gedanken fließen lassen möchtest, wähle ein Babybuch ohne Vordrucke. Wenn du nicht so recht weißt, was du schreiben sollst, weil du nicht mit einer kreativen Ader geboren bist, entscheide dich besser für ein Buch, das bereits Anregungen dazu enthält, welche Meilensteine wichtig sind.

Schwangerschaftstagebuch: Die ersten Gedanken zu deinem Baby aufzuschreiben

Vielleicht gehörst du zu den vielen Müttern, die vor der Geburt ihres Babys damit beginnen möchten, ihre Sorgen aufzuschreiben und ihre Wünsche für den Geburtsverlauf festzuhalten. Das ist eine besonders schöne Möglichkeit, um sich mit der besonderen Lebensphase auseinander zu setzen und mit dem Ungeborenen in Kontakt zu treten. Du kannst ihm erzählen, wie du dich fühlst und kannst Untersuchungsergebnisse festhalten und die Größe und das Gewicht deines Babys festhalten.

Dein Baby dabei mit Gegenständen aus dem echten Leben zu vergleichen, ist eine witzige Idee, die bereits viele Apps aufgegriffen haben. Ein Schwangerschaftstagebuch lässt sich auf diese Weise wunderbar illustrieren.

Meine Favoriten findest du hier:

Los geht’s mit deinem Babyblog – 5 Tipps für großartige Posts

Originell schreiben

1. Variiere die Perspektive:

„Hallo ich heiße Max, und das habe ich in letzter Zeit alles erlebt.“ So lautet der Einleitungssatz deines Babyblogs auf „Ich will ein Pony“. Der Satz lädt ein, dein Online-Babytagebuch zu dem zu machen, was das Wort verspricht: Ein Tagebuch aus Sicht deines Babys zu schreiben. Auf diese Weise entstehen automatisch kreative Einträge, an denen die Familie viel Freude hat, versprochen! Eine weitere Alternative zur klassischen Elternsicht à la „Heute waren wir mit Max auf dem Spielplatz“, ist die Du-Perspektive. Sie ermöglicht dir, deinen Babyblog in Briefform zu verfassen. Es ist eine literarische Option, die klassisch und modern vereint. Egal, für welche Variante du dich entscheidest, den einleitenden Satz zu deinem Babyblog kannst du jederzeit und immer wieder ändern.

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2. Schreib mit allen Sinnen:

Wie hat deinem Baby die Banane geschmeckt? War der Tag im Freien so erfrischend, weil es im Park nach Tannen, Kaminofen und Winter gerochen hat? War der erste Frühlingstag so schön, weil ihr die Vögel zwitschern gehört habt? Wenn du die Umgebung mit allen Sinneseindrücken – hören, schmecken, riechen, sehen, fühlen – in deine Einträge einfließen lässt, entstehen so intensive Eindrücke, dass deine Familie das Gefühl bekommt, dabei gewesen zu sein.

3. Verzichte auf Füllwörter:

Jeder Artikel klingt hochwertiger, wenn du auf Füllwörter wie eigentlich, ja, dann oder irgendwie verzichtest. Wir meinen oft, dass ein Tagebucheintrag natürlicher klingt, wenn wir schreiben, wie wir sprechen. In Wahrheit kann man auf alle verzichten, denn sie blähen den Text nur unnötig auf.

Gekonnt Fotografieren

4. Wähl wenige Bilder aus: Heutzutage machen wir in Sekunden eine Vielzahl von Fotos (siehe auch unseren Artikel "Bilderflut"). Das ist besonders beim Fotografieren von Kindern großartig, da sie ständig in Bewegung sind und nicht für Fotos posieren. Indem man viele Male hintereinander abdrückt, ist der Gesichtsausdruck dabei, den man festhalten wollte. Für Babyblog und Fotobuch ist weniger allerdings mehr. Wenn man sich die Fotos später ansieht, wird der geringe Unterschied zwischen den Fotos deutlich und es ist langweilig, sich viele allzu ähnliche anzusehen. Den Platz lässt man lieber für andere Erinnerungen.

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5. Verändere die Perspektive: Wir sind es gewohnt, immer darauf zu achten, dass jeder ganz auf den Bildern zu sehen ist und als Erwachsener fotografiert man meist von oben herunter. Eine willkommene Abwechslung bieten Fotos aus Babyperspektive. Leg dich mal auf den Boden oder knie dich hin, um aus Augenhöhe der Kinder die Welt festzuhalten. Künstlerischen Charakter bieten Nahaufnahmen, z. B. von den aufeinander gestapelten Händen aller Familienmitglieder, von Babys Füßen.

Wenn du gerne ein individuelles Babybuch gestalten möchtest, in dem du mal mehr, mal weniger schreiben und in das du digitale aus dem Internet oder von Smartphone und Kamera einfügen kannst, solltest du über ein Online-Tagebuch nachdenken. Das ist vor allem relevant, wenn du deinen Babybauch (oder den deiner Partnerin) und dein Baby zudem gerne fotografierst.

Jede Menge Tipps dazu, wie du Babyfotos mit WOW-Effekt gestaltest und großartige Tagebucheinträge verfasst, erhälst du in unserem Babytagebuch-Tutorial.

Babytagebuch-Tutorial

Verfasst von: Imme

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Imme ist Gründerin von Ich will ein Pony.
Schreib ihr an imme@ich-will-ein-pony.de.

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